vade mecum

GPS-Tracks und Portraits – 2019 – Eitempera auf Holz – 28 x 21 cm

Veronika Olma
geb. 1962 im Kreis Konstanz
Studium der Kunst und Kunstgeschichte in Karlsruhe
lebt mit Wolfgang Löster und Hund Bazi (Bazi Bazito de Bilbao) in Enkenbach/Rheinland-Pfalz

Ausstellungen (Auswahl)
2019
„TALK!“, Museum Frieder Burda, Salon Berlin mit Tom Wagner
2018
„flux4art“, Landeskunstausstellung Rheinland-Pfalz
„slowdown“, Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main
„Join the Dots/Unire le distanze“, Salone Degli Incanti – Trieste/Italy
2016
„gestickte Geschichte(n)“, Frauenmuseum Wiesbaden
2013
„MENAGERIE“, Kunsthalle Würth, Schwäbisch-Hall
Kunstmesse „c.a.r.“,  Zeche Zollverein, Essen
2012
Gemeinschaftsausstellung “30 Jahre Kunstverein Germersheim“
“art KARLSRUHE“ mit ART-isotope Galerie Schöber
„reich sein“, Gruppenausstellung Walkmühle in Wiesbaden
2011
„Not A Car“ – Los Angeles Art Association

 

„Ha ha said the Clown“ – GPS-Aufzeichnung auf einer Fotografie von Tom Wagner.  2017 – 12,5 km – Digitaldruck – 60 x 40 cm  – Frieder Burda Museum, Salon, Berlin/Präsentation zum Projekt „TALK!“

Hier der Artikel im „UBI BENE“ Sommer 2020 von Ute Maag:
Veronika Olma: LÄUFT

SWR2-Beitrag von Martina Conrad vom Juni 2020
„Die Linie in der Kunst von Veronika Olma“
https://youtu.be/JmVgYQTYYzg

 

Detail aus einer Wanderung mit Hannelore Bähr am Labyrinth in Enkenbach-Alsenborn. Schwarzes, hochglänzendes Acrylglas, lasercut – 30 x 30 cm
Projekt vademecum. olma&Bazi und Marta Maria Mroz. Detail aus 1:02h-Spaziergang ab 18:31Uhr am 28.Mai 2020
Projekt „vademecum“: olma&Bazi mit Cholud Kassem am 16.06.2020 ab 14:30 Uhr. 6,98 km in 2:35h #gpsaufzeichnung #galileoaufzeichnung #vademecumolma
Am Dreieckstein, König-Albrecht-Weg 11km in 2:46h ab 14:02Uhr am 28.05.2020. GPS-drawing olma&Bazi+Shakti – Projekt vademecum

 

„vade mecum (Geh mit mir!)“

Seit 2012 zeichne ich die gemeinsamen Wanderwege mit Hund Bazi (mittels der GPS- bzw. GALILEO-Satellitensysteme) mit einer Anwendungs-Software auf. Es entstehen dadurch hunderte von Zeichnungen, Linien und Schriften in der Landschaft, die danach am Rechner dokumentiert und archiviert werden.

Die aufgezeichneten Spuren sind bis zu diesem Zeitpunkt virtuell und existieren nur als Software-Erinnerung. In meinem Projekt „vade mecum“ lade ich (Lebens-) Weggefährt*innen ein, mit uns zu gehen. Die entstandenen Tracks werden  ausgedruckt und auf Holz oder Stoff übertragen, gemalt, lasergecutted oder mit Malerei kombiniert, gezeichnet, gestickt, gefräst, geschnitzt und damit wieder in eine sinnliche Welt transportiert.

Durch Überlagerung der Tracks werden die Schriften und Linien wieder raum- und zeitlos. Größenverhältnisse heben sich auf und gehen eine neue Beziehung miteinander ein. Dieses neue Geflecht ist geprägt von philosophischen Fragen zum fragilen, irdischen Dasein, immer gewürzt mit einer Portion Humor.

 

vade mecum 001 – Birke Multiplex d60 cm – 24 mm mit Fräsungen / unfixierte Kreide auf Tafellack

 

Beispiel vade mecum 001
1. „for“ aus:  GPS-Aufzeichnungen olma&Bazi – „we entschuldigen us for the Elend“ – 5,9 km in 1:22h. Zell am Harmersbach (Schwarzwald). 18.-21. August 2018

2. überlagert von „Strich“ – Galileo Aufzeichnung Hans und Esther&Frida + olma&bazi vom 5.11.2018 – 2,35 km in 52:33 min ab 15.04 Uhr in Enkenbach Richtung Mehlingen

und
3. „Aachmündung“ – GPS-Aufzeichnung Wolfgang&Bazi + olma vom 27.12.2016 in Rielasingen Richtung Aachmündung, nachmittags